 {"id":299,"date":"2014-11-26T13:37:21","date_gmt":"2014-11-26T12:37:21","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.univ-tlse2.fr\/archeostraits\/?page_id=299"},"modified":"2014-12-10T11:47:47","modified_gmt":"2014-12-10T10:47:47","slug":"projet-anr","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.univ-tlse2.fr\/archeostraits\/de\/projet-anr\/","title":{"rendered":"Projekt"},"content":{"rendered":"<p><strong>ARCHEOSTRAITS &#8211; Vorgeschichtliche Siedlungskammern an der Meerenge von Gibraltar: die Territorien von La Silla del Papa und Los Castillejos de Alcorr\u00edn (9.\u2013 <\/strong><strong>1. Jh. v. Chr.)<\/strong><\/p>\n<p>Ausgangspunkt f\u00fcr vorliegendes Projektvorhaben sind arch\u00e4ologische Ausgrabungen von einem franz\u00f6sisch-spanischen und einem deutsch-spanischen Team in den an der Meerenge von Gibraltar voneinander nur 40 km entfernten fr\u00fcheisenzeitlichen Zentralorten La Silla del Papa bei Tarifa (C\u00e1diz) und Los Castillejos de Alcorr\u00edn bei Manilva (M\u00e1laga). Beide H\u00f6hensiedlungen wurden zur Zeit der ersten westph\u00f6nizischen Gr\u00fcndungen errichtet, sie kontrollierten die K\u00fcste, liegen aber selbst im unmittelbaren Hinterland. Beide Fundstellen werfen dieselben Fragen auf zur Struktur der Siedlungsterritorien innerhalb eines geographisch stark unterteilten Gebietes, zum Zwiespalt zwischen einer \u00d6ffnung zum Meer und dem Bedarf nach Schutz und Verteidigung, sowie zur Komplementarit\u00e4t von der Nutzung der Meeres- und der Festlandsressourcen. Beide Gro\u00dfsiedlungen wurden von einer gemischten Bev\u00f6lkerung mit ph\u00f6nizischen wie einheimischen Komponenten bewohnt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"https:\/\/blogs.univ-tlse2.fr\/archeostraits\/files\/2014\/12\/Carte_Gibraltar.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-565\" src=\"https:\/\/blogs.univ-tlse2.fr\/archeostraits\/files\/2014\/12\/Carte_Gibraltar-300x185.jpg\" alt=\"Gibraltar-2\" width=\"372\" height=\"238\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ziel des Forschungsvorhabens ist die Untersuchung des Umlandes beider Pl\u00e4tze: die Bestimmung der Grenze der Siedlung, die Identifizierung von Landmarken, die Lokalisierung zugeh\u00f6riger Nekropole(n), Steinbr\u00fcche, die Rekonstruktion der Umwelt, die Bestimmung nat\u00fcrlicher Ressourcen, der Nachweis der Erreichbarkeit eines Hafens, die Einsch\u00e4tzung des erforderlichen Territoriums. Die Geschichte der Siedlungen wird mit der ihres Umlandes in Verbindung gebracht und bei den Faktoren, die zu Ver\u00e4nderungen im Siedlungs- und Landschaftsbild f\u00fchrten, werden anthropogene und kulturelle von nat\u00fcrlichen unterschieden.<\/p>\n<p>Mit Hilfe der Geoarch\u00e4ologie und der Raumanalyse sollen modernste Untersuchungsmethoden zum Einsatz kommen: die Erfassung r\u00e4umlicher Daten durch mit Sensoren ausgestatteten Drohnen, die durch mit geophysikalischen Methoden gesammelte Bodeninformationen sowie Bohrserien erg\u00e4nzt werden. Das Projekt soll auf den bereits erworbenen Kenntnissen aufbauen und innovative Technologien entwickeln. So werden f\u00fcr den topographischen Teil Areale ausgew\u00e4hlt, die als Testgebiete f\u00fcr den Einsatz einer W\u00e4rmbildkamera und eines auf einen Octocopter montierten Miniatur-LIDAR dienen sollen. Im geoarch\u00e4ologischen Teil sollen OSL-Datierungen (Labor f\u00fcr Lumineszenz-Datierung der Universit\u00e4t K\u00f6ln) durchgef\u00fchrt werden, um die bereits erstellten Radiokarbondaten zu st\u00fctzen oder um diese durch zus\u00e4tzliche Datierungen aus Sedimenteinheiten ohne organisches Material zu erg\u00e4nzen.<\/p>\n<p>In beiden Untersuchungsgebieten sollen dieselben Arbeitsprotokolle befolgt werden. Die gemeinsame Nutzung technischer Hilfsmittel und von beiden Kooperationspartnern entwickelten Methoden soll im Sinne integrierter Zusammenarbeit der Leitgrundsatz des Projektvorhabens sein. Diese Synergie, gest\u00fctzt durch eine langj\u00e4hrige Erfahrung beider Antragssteller bei der Durchf\u00fchrung gemeinsamer Projekte ist eine Erfolgsgarantie f\u00fcr das Projektvorhaben, das f\u00fcr Spanien Pioniercharakter hat und das keiner der beiden Kooperationspartner im Alleingang durchf\u00fchren k\u00f6nnte.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ARCHEOSTRAITS &#8211; Vorgeschichtliche Siedlungskammern an der Meerenge von Gibraltar: die Territorien von La Silla del Papa und Los Castillejos de Alcorr\u00edn (9.\u2013 1. Jh. v. Chr.) 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