 {"id":50,"date":"2016-11-10T13:36:30","date_gmt":"2016-11-10T12:36:30","guid":{"rendered":"https:\/\/garaisonoff.wordpress.com\/une-interview-avec-le-realisateur-xavier-delagnes\/"},"modified":"2018-04-16T20:28:47","modified_gmt":"2018-04-16T18:28:47","slug":"une-interview-avec-le-realisateur-xavier-delagnes","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.univ-tlse2.fr\/garaison\/dokumentarfilm-loin-de-verdun\/une-interview-avec-le-realisateur-xavier-delagnes\/","title":{"rendered":"Interview mit Xavier Delagnes"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Interview gef\u00fchrt am 30. September 2016 von Grigor Avetissyan, Yvonne de Boer, Claire-Marine Marouby und Yannick Pi\u00e9t\u00e9 (Germanistik-Studierende im 2. Jahr LLCE Allemand, Universit\u00e4t Toulouse)<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"https:\/\/blogs.univ-tlse2.fr\/garaison\/interview-avec-xavier-delagnes\/\"><strong><em>Interview in franz\u00f6sischer Sprache<\/em><\/strong><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<div id=\"attachment_245\" style=\"width: 221px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-245\" class=\" wp-image-245\" src=\"https:\/\/blogs.univ-tlse2.fr\/garaison\/files\/2016\/11\/xavier_delagnes.jpeg\" alt=\"\" width=\"211\" height=\"137\" \/><p id=\"caption-attachment-245\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 X. Delagnes<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify\"><em><strong>Xavier Delagnes<\/strong>, Regisseur des Dokumentarfilms \u00fcber das Lager Garaison, <a href=\"https:\/\/blogs.univ-tlse2.fr\/garaison\/dokumentarfilm-loin-de-verdun\/\">Loin de Verdun<\/a>,\u00a0 hat dieses Projekt begonnen, als er noch Student an der Toulouser Hochschule f\u00fcr audiovisuelle Medien (<a href=\"http:\/\/www.esav.fr\">ESAV<\/a>) war. Durch Zufall stie\u00df er auf die Finanzierung der Mission du Centenaire, als die Einrichtung <a href=\"https:\/\/blogs.univ-tlse2.fr\/garaison\/partner\/institut-notre-dame-de-garaison\/\">Notre-Dame de Garaison<\/a> einen Film bei der ESAV in Auftrag gab.<\/em><em><br \/>\n<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><em><strong>Was genau war Ihre Rolle in diesem Projekt?<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Als ich zum Projekt kam, waren bereits Forschungsarbeiten unternommen worden. Es folgten dann weitere Nachforschungen, dank denen ich <a href=\"https:\/\/blogs.univ-tlse2.fr\/garaison\/gefangenschaftsberichte\/tagebuchberichte-aus-garaison\/\">zwei Berichte<\/a> ans Tageslicht bringen konnte, die wenig sp\u00e4ter von Mitgliedern des <a href=\"http:\/\/creg.univ-tlse2.fr\/hauptseite\/\">CREG<\/a> \u00fcbersetzt wurden. Sie sollten als Off-Stimmen im Film dienen, um den Alltag der Internierten zu vermitteln. Wir haben auch Zeugenberichte von Leuten ausfindig gemacht, die damals in der Umgebung des Lagers gelebt haben und ihren Kindern und Enkelkindern, die heute noch dort leben, Erz\u00e4hlungen hinterlassen haben. Und dann war da noch das <a href=\"https:\/\/blogs.univ-tlse2.fr\/garaison\/partner\/archiv-des-departements-hautes-pyrenees\/\">Archiv des D\u00e9partements Hautes-Pyr\u00e9n\u00e9es<\/a>, das viel Material lieferte, und zwar die Perspektive der Administration, die alles aufgeschrieben und aufbewahrt hat. So gibt es drei verschiedene Blickwinkel, die im Film aufeinandertreffen. Und dazu auch noch die Sichtweise der Geistlichen, die das Ganze als Invasion von Fremden erlebt haben. Dar\u00fcber hinaus hat einer von ihnen alles aufgeschrieben, was sich t\u00e4glich abspielte. Folglich gibt es vier Blickwinkel, die sich im Film kreuzen und als Material f\u00fcr die Konzeption des Dokumentarfilms gedient haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em><strong>Sie haben also bestimmt viel Neues erfahren&#8230; oder kannten Sie diese Geschichte bereits?<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nein, ich kannte diese Geschichte \u00fcberhaupt nicht und ich habe diese Nachforschungen mit gro\u00dfem Interesse angestellt, als Forscher sozusagen. Es war spannend, all diese Informationen zusammenzuf\u00fcgen, um einen Film daraus zu machen, der ein St\u00fcck weit auch eine Art Forschungsfilm ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em><strong>Wurde der Film bereits gezeigt?<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der Film ist im Mai 2015 offiziell erschienen und ist im Juni 2015 in Toulouse, im M\u00e4rz 2016 in der N\u00e4he von Garaison und anschlie\u00dfend weitere Male in Tarbes gezeigt worden, insgesamt 4 oder 5 Mal bisher.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em><strong>Was sind Ihre Perspektiven f\u00fcr dieses Projekt? W\u00fcrden Sie einen zweiten Film machen, wenn man es Ihnen vorschlagen w\u00fcrde?<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ich w\u00fcnsche mir, dass der Film Erinnerungen weckt, dass die Leute sich zum Beispiel daran erinnern, dass sie selbst vielleicht Informationen oder Dokumente \u00fcber Garaison auf ihrem Dachboden haben, und dass man so immer mehr Informationen \u00fcber das Internierungslager zusammentragen kann. Ich w\u00fcrde nat\u00fcrlich einen weiteren Film machen, wenn es gen\u00fcgend neues Material daf\u00fcr gibt und sich ein neuer Blickwinkel auf diese Geschichte ergibt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.univ-tlse2.fr\/garaison\/interview-avec-xavier-delagnes\/\"><em><strong>Interview in franz\u00f6sischer Sprache<\/strong><\/em><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interview gef\u00fchrt am 30. September 2016 von Grigor Avetissyan, Yvonne de Boer, Claire-Marine Marouby und Yannick Pi\u00e9t\u00e9 (Germanistik-Studierende im 2. 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