 {"id":64,"date":"2016-11-10T14:18:14","date_gmt":"2016-11-10T13:18:14","guid":{"rendered":"https:\/\/garaisonoff.wordpress.com\/interview-avec-le-responsable-des-archives-departementales-des-hautes-pyrenees\/"},"modified":"2018-01-20T01:55:15","modified_gmt":"2018-01-20T00:55:15","slug":"interview-avec-le-responsable-des-archives-departementales-des-hautes-pyrenees","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.univ-tlse2.fr\/garaison\/partner\/archiv-des-departements-hautes-pyrenees\/interview-avec-le-responsable-des-archives-departementales-des-hautes-pyrenees\/","title":{"rendered":"Interview mit dem Archiv des D\u00e9partements Hautes-Pyr\u00e9n\u00e9es"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Interview gef\u00fchrt am 30. September 2016 von Grigor Avetissyan, Yvonne de Boer, Claire-Marine Marouby und Yannick Pi\u00e9t\u00e9 (Germanistik-Studierende im 2. Jahr LLCE Allemand, Universit\u00e4t Toulouse)<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"https:\/\/blogs.univ-tlse2.fr\/garaison\/interview-avec-les-archives-departementales-des-hautes-pyrenees\/\"><em><strong>Interview in franz\u00f6sischer Sprache<\/strong><\/em><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<div id=\"attachment_969\" style=\"width: 206px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blogs.univ-tlse2.fr\/garaison\/files\/2018\/01\/Broet-archives.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-969\" class=\"wp-image-969\" src=\"https:\/\/blogs.univ-tlse2.fr\/garaison\/files\/2018\/01\/Broet-archives-300x300.jpg\" alt=\"\" width=\"196\" height=\"196\" srcset=\"https:\/\/blogs.univ-tlse2.fr\/garaison\/files\/2018\/01\/Broet-archives-300x300.jpg 300w, https:\/\/blogs.univ-tlse2.fr\/garaison\/files\/2018\/01\/Broet-archives-150x150.jpg 150w, https:\/\/blogs.univ-tlse2.fr\/garaison\/files\/2018\/01\/Broet-archives.jpg 382w\" sizes=\"auto, (max-width: 196px) 100vw, 196px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-969\" class=\"wp-caption-text\">C\u00e9dric Bro\u00ebt<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify\"><em><strong>C\u00e9dric Bro\u00ebt<\/strong> arbeitet f\u00fcr das <a href=\"https:\/\/blogs.univ-tlse2.fr\/garaison\/partner\/archiv-des-departements-hautes-pyrenees\/\">Archiv des D\u00e9partements Hautes-Pyr\u00e9n\u00e9es<\/a> und ist f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeitsarbeit zust\u00e4ndig. Er ist zudem f\u00fcr den Bildungsservice t\u00e4tig, in diesem Rahmen ist er auch am Projekt <a href=\"https:\/\/blogs.univ-tlse2.fr\/garaison\/forschungsprogramm\/das-internierungslager-garaison\/\">Garaison<\/a> beteiligt.<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify\"><em><strong>Wie haben Sie von diesem Projekt in Notre-Dame de Garaison erfahren?<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ich wurde von einer Lehrerin aus Garaison kontaktiert, die einen <a href=\"https:\/\/blogs.univ-tlse2.fr\/garaison\/dokumentarfilm-loin-de-verdun\/\">Dokumentarfilm<\/a> \u00fcber ihre Institution drehen lassen wollte. Sie wollte wissen, ob es Archivbest\u00e4nde \u00fcber das Lager g\u00e4be. Und in der Tat, nachdem die gesamte Administration des Lagers unter der Autorit\u00e4t der Pr\u00e4fektur stand, verf\u00fcgen wir \u00fcber die Best\u00e4nde der Pr\u00e4fektur ebenso wie die Dokumente, die das Funktionieren des Lagers und die Internierten betreffen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><em><strong>F\u00fcr welche Abteilung sind Sie zust\u00e4ndig?<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ich k\u00fcmmere mich um den Bildungsservice, das ist eine Abteilung des D\u00e9partements f\u00fcr das Lehrpersonal. Dank dieser Abteilung haben Lehrer Zugang zu unseren Archiven. Zusammen mit uns k\u00f6nnen sie also Workshops zu geschichtlichen Themen organisieren. Mit dem Projekt Garaison sind wir gelegentlich in den Klassenr\u00e4umen vertreten und bieten j\u00e4hrlich etwa 5 Einheiten mit <a href=\"https:\/\/blogs.univ-tlse2.fr\/garaison\/partner\/notre-dame-de-garaison\/interview-mit-den-geschichtslehrern-von-garaison\/\">Jean-Michel Delavault<\/a> und seinen Neuntkl\u00e4sslern an. Die Sch\u00fcler dieser Klassen werden dazu animiert, die Interniertenakte zu durchforsten. Anfang des Schuljahres haben wir mit J.-M. Delavault eine Auswahl getroffen, um festzulegen, mit welchen Dossiers die Sch\u00fcler in diesem Jahr arbeiten werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong><em>Was nehmen Sie pers\u00f6nlich von der Arbeit an diesem Projekt mit?<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ich habe einen Aspekt des 1. Weltkriegs entdeckt, den ich noch nicht kannte, und zwar die Internierungslager f\u00fcr Zivilpersonen. Es hat mir Freude bereitet, in mehreren Sitzungen mit den Sch\u00fclerInnen zu arbeiten und sie ihre Arbeit weiterentwickeln zu sehen. Ich habe auch sehr die positive Einstellung gesch\u00e4tzt, mit der die Sch\u00fcler an das Projekt und das Archiv herangegangen sind. Es geht ja auch ein bisschen darum, das verstaubte Bild, das Archiven oftmals anhaftet, verschwinden zu lassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong><em>Wieviele Personen waren denn in Garaison interniert?<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Zwischen 1914 und 1919 variierte die Anzahl der Internierten. Die Aufnahmekapazit\u00e4t des Lagers wurde auf 1300 Personen gesch\u00e4tzt, maximal waren dort zur selben Zeit zwischen 1100 und 1200 Personen. Es gab Schwankungen, und auch viel Bewegung zwischen den Lagern. In Frankreich gab es n\u00e4mlich ungef\u00e4hr 60 Internierungslager, verteilt \u00fcber die Metropole und die Kolonien. Und einige dieser Lager waren Straflager. So konnte jemand, dessen Verhalten in Garaison negativ auffiel, in ein Straflager anderswo in Frankreich geschickt werden. Die Schwankungen haben aber auch mit den Frauen zu tun, die nach einer gewissen Zeit mit ihren Kindern das Lager verlassen durften. Man behielt nur wehrpflichtige M\u00e4nner im Lager, ebenso wie jene Frauen, die entschlossen hatten, bei ihren M\u00e4nnern zu bleiben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em><a href=\"https:\/\/blogs.univ-tlse2.fr\/garaison\/interview-avec-les-archives-departementales-des-hautes-pyrenees\/\">Interview in franz\u00f6sischer Sprache<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p align=\"LEFT\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interview gef\u00fchrt am 30. September 2016 von Grigor Avetissyan, Yvonne de Boer, Claire-Marine Marouby und Yannick Pi\u00e9t\u00e9 (Germanistik-Studierende im 2. 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